Der Abschluss formt das Modell.
Modellcharakter
Eingearbeitete Kellerfalten gliedern den unteren Abschluss und erzeugen beim Hochziehen die charakteristischen, weich geschwungenen Bögen. Eine Stoffzugabe von bis zu 60 Prozent in der Breite verleiht dem Mailänder Raffrollo seine ausgeprägte Fülle.
Auf der Rückseite übernehmen transparente Schlaufenbänder die Führung der Zugschnüre. Auf Wunsch können stattdessen transparente Plexiglasringe von Hand angenäht werden.

Material und Fall bestimmen die Wirkung.
Stoffwahl
Volumen, Griff und Gewicht des gewählten Stoffes beeinflussen wesentlich, wie deutlich sich die geschwungenen Bögen und Kellerfalten ausbilden.
Weich fallende Stoffe unterstreichen die fließende Drapierung. Strukturierte oder ausdrucksstarke Gewebe geben dem Abschluss mehr Kontur und machen das Raffrollo zu einem markanten Gestaltungselement.

Auch geschlossen bewusst drapiert.
Raffung
Soll der untere Abschluss auch bei vollständig heruntergelassenem Raffrollo gerafft bleiben, wird der Behang etwa 30 Zentimeter länger gefertigt. Die zusätzliche Stoffhöhe erhält die weiche Drapierung und den charakteristischen Modellabschluss.
Ausdrucksstarke Dessins kommen auf der großzügigen Stofffläche besonders gut zur Geltung. Bei mehreren Fenstern entsteht durch die wiederkehrenden Bögen eine zusammenhängende textile Gestaltung.

Passend zum Gewicht des Behangs.
Bedienung
Abhängig von Abmessungen, Stoff und Ausführung kann das Mailänder Raffrollo mit einer geeigneten Schnurzug- oder Kettenzuganlage gefertigt werden. Die Technik wird auf das Gewicht und die gewünschte Bedienung abgestimmt.


